Zwei eigenständige Vereine, gemeinsam stark!

Die Zusammenarbeit zweier Vereine geben immer auch Anlass für kritische Fragen. Die Präsidentin der HSG Pfäffikon-Fehraltorf, Ani Schlüssel und der Präsident des HC KZO Wetzikon, Jürg Koller liefern dazu konkrete Antworten:

Die beiden Vereine präsentieren sich neu mit einer gemeinsamen Webseite. Wie kam es dazu?

[Schlüssel] Der gemeinsame Auftritt hat eine langjährige Vorarbeit. Seit mehreren Jahren arbeiten die beiden Vereine Wetzikon und Pfäffikon im männlichen Jugendbereich zusammen. Die gemeinsame Website ist die logische Schlussfolgerung im administrativen Bereich. So können alle Informationen für die Jugendlichen kanalisiert werden. Alle Interessierten kommen unkompliziert und direkt zu den Informationen die sie brauchen. Bis jetzt muss dies noch auf den heutigen Websites doppelt geführt werden. Der Aufwand und die Fehlerquelle sind entsprechend gross.

[Koller] Im Hintergrund liefen schon lange Vorbereitungen, welche auf eine engere Zusammenarbeit der beiden Vereine nicht nur im sportlichen Bereich hinausliefen.

Worin liegen die besonderen Vorteile dabei?

[Koller] Die Webseite kann von beiden Vereinen genutzt werden. Dies ist ein Vorteil für die Zukunft.

[Schlüssel] Vorteile sind einerseits, dass die oben erwähnte Fehlerquelle beseitigt werden kann und der Aufwand minimiert wird. Andererseits ist der gemeinsame Auftritt ein Bekenntnis zueinander. Die Vereine arbeiten auf ehrlicher und fairer Weise zusammen. Das gibt Orientierung und stärkt den Zusammenhalt.

Ist das nicht eine „getarnte“ Fusion der HSG Pfäffikon-Fehraltorf und des HC KZO Wetzikon?

[Schlüssel] Nein. Die Vereine sind nach wie vor selbständig. Sie werden von verschiedenen Vorständen geführt und leben ihre eigenen Strukturen. Eine Fusion war nie ein Thema.

[Koller] Nein definitiv nicht. Es zeigt einfach, dass die mit den Junioren begonnene Zusammenarbeit die dann letzte Saison auch auf die Aktiv Teams ausgedehnt wurde, nun auch in der Administration weiter geführt wird.

Die Zusammenarbeit fruchtet ja schon seit längerem im Nachwuchsbereich. Wohin geht die Reise mit den Nachwuchsteams?

[Koller] Wir hoffen künftig noch erfolgreicher die Juniorenteams platzieren zu können. Ziel muss es sein pro Saison mindestens zwei Junioren in der ersten Mannschaft zu integrieren.

[Schlüssel] Ich wünsche mir, dass die Reise noch möglichst lang geht. Es gefällt mir, dass sich Personen für den Handball in unserer Region überdurchschnittlich fest engagieren. Das Engagement trägt Früchte. Das macht mich Stolz. Danke an dieser Stelle an alle Beteiligten.

Auch bei den Aktiven arbeitet man seit der Saison 2017/18 intensiv zusammen. Was sind dabei die grössten Vorteile, und welche Ziele werden dabei verfolgt?

[Schlüssel] Der grösste Vorteil ist sicherlich, dass mit dieser Zusammenarbeit unsere Aktiv-Mannschaften weiterhin bestehen. So kann die Plattform für den Nachwuchs gewährleistet sein. Mein persönlich grösstes Ziel: Alle die wollen, sollen Handball spielen dürfen und können.

[Koller] Das Ziel muss es sein, den Junioren welche in die Aktivmannschaften wechseln müssen auf jeder Stufe eine Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch bei uns zu betätigen.