, Egli Stefan
Handball Züri Oberland sichert sich die Meisterschaft!
Am Samstag, traf sich die Mannschaft aus dem Oberland zum Spitzenspiel gegen Baden. Für die Oberländer ging es darum, sich mit einem Sieg vorzeitig die Meisterschaft zu sichern. Nach dem holprigen Spiel gegen Thalwil war allen klar, dass diese Leistung nicht reichen würde, um gegen die starke Mannschaft von Städtli Baden zu bestehen. Das Hinspiel gegen die Badener endete in der heimischen Wallenbachhalle mit einem Unentschieden.
Aufgrund mehrerer Absenzen waren die Voraussetzungen allerdings nicht optimal, um sich mit zwei Punkten die Meisterschaft zu holen. Dennoch war das Team wild entschlossen, die Punkte aus Baden mitzunehmen.
Erste Halbzeit
Der Start in die Partie gelang den Oberländern gut – bereits nach rund 35 Sekunden fiel das erste Tor. Die Badener glichen jedoch postwendend aus. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem die Defensive der Oberländer nach einem guten Start zunehmend löchriger wurde.
Coach Buni nahm bei einem Spielstand von 7:6 für die Hausherren nach knapp 15 Minuten das Timeout. In der Folge gab es einige Wechsel sowie die Umstellung auf eine 5:1-Deckung. Mit dieser offensiveren Variante hatten die Badener sichtlich mehr Mühe und erzielten bis zur Pause nur noch drei Tore. Gleichzeitig kamen die Oberländer offensiv besser in Fahrt – zur Pause stand es 10:12 aus Sicht der Hausherren.
Hervorzuheben ist hier die starke Leistung von Torhüter Phil, der zusammen mit einer nun kompakteren Deckung den Badenern grosse Mühe bereitete.
Zweite Halbzeit
Allen war klar: Der Start in die zweite Hälfte würde entscheidend sein.
Die Oberländer kamen gut aus der Kabine und konnten den Vorsprung bis zur 40. Minute auf vier Tore ausbauen. Grundlage dafür war eine weiterhin starke Abwehrleistung sowie die hervorragende Performance des zweiten Torhüters Omid der Oberländer.
Ab der 45. Minute war dem Team jedoch die Nervosität angesichts des möglichen Titelgewinns anzumerken. Technische Unsauberkeiten häuften sich, Spielzüge wurden nicht mehr konsequent zu Ende gespielt. Folgerichtig kamen die Badener auf drei Tore heran.
Doch die junge Mannschaft aus dem Oberland fing sich wieder, verwaltete in den letzten Minuten den Vorsprung von drei bis vier Toren clever – und sicherte sich so verdient die Meisterschaft!