Schwieriger Saisonabschluss für die Oberländerinnen
Am Samstag, 14. März, bestritten die Damen der SG Handball Züri Oberland ihr letztes Saisonspiel auswärts gegen den KTV Wil 2. Nach der starken Leistung zwei Tage zuvor gegen den Tabellenleader wollte das Team den positiven Schwung mitnehmen. Am Ende mussten sich die Oberländerinnen jedoch einmal mehr mit ihrer Auswärtsschwäche auseinandersetzen. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Aufgabe in Wil nicht einfach werden würde. In der gesamten Saison tat sich das Team in der Fremde schwer, nur ein einziges Auswärtsspiel konnte bisher gewonnen werden. Auch diesmal sollte sich diese Statistik leider bestätigen.
Müdigkeit und fehlende Konsequenz
Von Beginn an war spürbar, dass das intensive Spiel vom Donnerstag noch in den Beinen der Oberländerinnen steckte. Dennoch gelang den Gästen zunächst ein guter Start in die Partie. Trotz einiger verpasster Torchancen konnten sie sich bis zur Pause eine 12:10-Führung erspielen. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch zunehmend die Müdigkeit der vergangenen Tage. Zwar gelang es phasenweise, schöne Angriffe herauszuspielen, doch fehlte im Abschluss immer wieder die nötige Konsequenz. Mehrere gute Torchancen blieben ungenutzt.
Schwieriger Rhythmus über 60 Minuten
Gleichzeitig schlichen sich immer wieder Konzentrationsfehler ins Spiel ein. Technische Fehler sowie Unachtsamkeiten in der Defensive ermöglichten es dem Heimteam aus Wil, einfache Tore zu erzielen und das Spielgeschehen nach der Pause zunehmend zu kontrollieren. Die Oberländerinnen fanden über weite Strecken nicht mehr richtig in ihren Rhythmus. Immer wieder gelangen zwar einzelne gute Aktionen, doch fehlte die Konstanz, um das Spiel zu stabilisieren. Wil nutzte diese Phase konsequent aus und drehte die Partie deutlich.
Am Ende mussten sich die Gäste mit 21:29 geschlagen geben.
Ein Saisonende mit gemischten Gefühlen
Der letzte Auftritt in Wil war nicht das Ende, das sich die Mannschaft gewünscht hätte. Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke einer Saison, in der das Team als Einheit gewachsen ist und immer wieder sein grosses Potenzial aufblitzen liess. Mit diesen Erfahrungen blickt die SG Züri Oberland zuversichtlich auf die kommende Saison.